3D-Druck-Stick: Linux zum Mitnehmen
Falko baut auf Basis des Jugend-hackt-Images ein Linux für USB-Sticks, das ganz auf CAD, 3D-Druck und Plotten ausgerichtet ist – damit alte Laptops wieder Werkzeuge werden.
🏠 Persönliches Projekt von Falko Richter – ein privates Makespace-Projekt aus dem Team, kein Projekt des Instituts.
Falko baut ein Linux-System für USB-Sticks, das ganz auf CAD, 3D-Druck und Plotten ausgerichtet ist. Stick rein, Laptop starten – und schon ist alles da, was ein Kind in der AG braucht. Die Grundlage ist das Live-System von Jugend hackt, mit dem auch auf ihren Veranstaltungen gearbeitet wird.
Der Quelltext liegt offen auf GitHub: 35services/3ddruck-jugend-hackt-iso.
Was auf dem Stick ist
- CAD: OpenSCAD und FreeCAD
- Slicer: PrusaSlicer, UltiMaker Cura und Snapmaker Orca – passend zu unserem Snapmaker U1
- Plotten: Inkscape mit der Erweiterung für den AxiDraw
- Ein Willkommenstext auf dem Schreibtisch, damit die Kinder sofort loslegen können
- Persistenz: Was die Kinder speichern, bleibt auf dem Stick – auch nach dem Neustart
- Dazu Helfer, um Laptops mit fester Installation gleich einzurichten, und der „Geteilte Ordner“, über den die AG-Leitung Dateien zwischen den Laptops verteilt
Programme, die die AG nicht braucht (Entwicklungsumgebungen, Spiele-Engines …), hat Falko herausgenommen – so bleibt der Stick schlank und auch auf alter Hardware flott.
Die Laptops
Die Laptops hätten sonst niemand mehr gebraucht: Ein Teil kommt von Falkos Vater, ein Teil hätte die Kurt-Tucholsky-Grundschule sonst entsorgt. Viele kamen ohne Festplatte – mit dem Stick ist das egal. Mehr dazu im Beitrag „Linux-Laptops für die 3D-Druck AG“ und auf der Seite Laptops & Druck-Sticks.
Danke an HeartLabs für den Laptop, auf dem Falko die Images baut und die Sticks beschreibt!
Warum das typisch Institut ist
- Nichts wegwerfen: Aus Laptops, die im Müll gelandet wären, werden Werkzeuge für Kinder.
- Auf den Schultern von anderen: Wir erfinden nichts neu, sondern bauen auf der Arbeit von Jugend hackt auf – und geben unsere Änderungen offen zurück.
- Viele Hände: Jugend hackt liefert die Grundlage, HeartLabs den Bau-Laptop, Falkos Vater und die KTG die Geräte, 35services die AG. Das Institut bringt alles zusammen.
- Spontan: Kein Antrag, keine Ausschreibung – Falko hat einfach angefangen und die USB-Sticks erstmal selbst bezahlt.
- Zum Nachmachen: Andere Schulen und Makespaces können den Stick genauso bauen.
Die USB-Sticks hat Falko privat vorgestreckt. Wer helfen möchte: zur Spendenseite.
Stand / Updates
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Experiment mit MX Linux auf einem alten 12″-MacBook: läuft spürbar besser auf alter Hardware. Vielleicht wird eine spätere Version des Sticks darauf aufbauen.
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Linux-Laptops für die 3D-Druck AG
Falko baut fleißig an einem Linux-Betriebssystem-Image (github.com/35services/3ddruck-jugend-hackt-iso), mit dem wir in der 3D-Druck AG an der KTG auf Laptops noch besser arbeiten können.
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Die ersten Laptops der 3D-Druck AG an der KTG starten vom Stick – das klappt hervorragend.
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Start: eigener Zweig des Jugend-hackt-Images auf GitHub – 35services/3ddruck-jugend-hackt-iso.